Zwischendurch mal was ganz Praktisches. Ich setze auf meinem MacBook Pro Fusion ein, um gelegentlich Windows-Programme laufen zu lassen. Fusion erscheint mir im Vergleich zu Parallels etwas schneller, aber nicht so bequem, wenn es um das nachträgliche Vergrößern der virtuellen Windows-Festplatte geht. Mit einigen Freeware-Tools und etwas Geduld und Spucke klappt das dann aber dennoch – auch so, dass Windows die vergrößerte Partition erkennt.
Zunächst benötigen wir folgende Tools:
Viskdiskmanager GUI
VMX Extras
sowie die aktuelle Ausgabe der
Gparted Live CD (ISO disk image)
Mit dem Vdiskmanager wird die virtuelle Festplatte vergrößert
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Mit VMX Extras stellen wir die Zeit für die BIOS-Verzögerung auf 10 Sekunden, damit wir mit F2 das BIOS-Menü aufrufen können.
Im BIOS-Menü stellen wir die Boot-Reihenfolge um, so dass die CD ganz oben steht, damit Fusion von der Gparted Live ISO bootet.
Im Einstellungsmenü von Fusion wird das Gparted Live ISO-Image als Laufwerk verbunden
Mit GParted verändern wir die Größe der virtuellen Festplatten-Partition
Die Boot-Reihenfolge wird im BIOS wieder zurückgestellt
Windows booten, um den Reseize-Vorgang abzuschließen.
Windows runterfahren und mit VMX Extras die Boot-Verzögerung wieder auf null Sekunden zurückzustellen. Fertig.
Schlagworte: Festplatte, Partition, VMware Fusion, Windows
3. April 2008 um 19:16
hallo
muss man die ganzen softwares auf z.b. leopard istallieren oder in der vmware fusions win version??
5. April 2008 um 10:01
Das Fusion-Paket für den Mac ist nicht identisch mit VM Fusion für Windows. Siehe auch hier.
Die Schritte zur Vergrößerung der virtuellen Festplatte von Fusion finden zunächst unter Mac OS (Tiger oder Leopard) statt.
Die Programme Vdiskmanager und VMX Extras müssen auf dem Mac installiert werden. GParted läuft unter Fusion und startet dort ein Linux-System, mit dem man dann die Größe der virtuellen Festplatten-Partition verändert.